Von Bazillen und Ideen

Es hat sich was angebahnt. Wenn es gleich vielleicht mal nicht schneit, gehe ich zur Apotheke und besorge mir so nützliche Dinge wie Hustenlöser und was für die Nebenhöhlen. Geht doch nichts über eine schöne dicke Erkältung.

Trotzdem habe ich mich in den letzten beiden Stunden damit beschäftigt, einer Idee von gestern nachzugehen und die Szene im Krankenhaus umzuschreiben, die mir so gar nicht gefallen hat… ob sie jetzt besser ist, kann ich mit meinem vernebelten Kopf nicht so richtig beurteilen und ich glaub, mit der Konzentration war es das jetzt für heute.
Wir erinnern uns an mein Problem: Ich konnte mich nicht so recht in Greg reindenken.
Ganz ehrlich: Wie auch, wenn ich aus Andreas Sicht schreibe?
Gestern kam mir dann die Erleuchtung: Wie wäre es denn, wenn ich einfach mal aus seiner Sicht schreiben würde?
Hab ich jetzt gemacht. Dadurch, daß er anfangs bewußtlos ist, fällt schon mal das ganze blöde Vorgeplänkel weg und außerdem muß ich nicht anhand seines nonverbalen Verhaltens beschreiben, wie es ihm wohl geht. Nein, viel einfacher: Ich schreibe aus seiner Sicht und halte einfach seine Gedanken fest.

Was war daran jetzt so schwer? Ich weiß es nicht. Aber manchmal ist man regelrecht vernagelt. Ich muß jetzt auch mal sehen, wie ich den Rest des Tages totschlage. Heute Abend ganz bestimmt mit Teil 3 von „Die Säulen der Erde“. Vorher vielleicht mit dem Beobachten von Schneeflocken 😉

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