Verlorene Jugend

Wie ich ja gestern schon festgestellt habe, sind manche Gespräche nicht gerade einfach. Heute habe ich zwei Gespräche zwischen Andrea und Katie geschrieben und zwischendurch noch eine Lücke gelassen, aber ich war gerade so gut dabei. Auf jeden Fall benötigt Andrea eine Menge Einfühlungsvermögen.

Katie folgte mir langsam und schaute dabei dauernd auf ihre Füße. Als sie mich ansah, lachte sie. „Das ist wirklich seltsam. Früher habe ich auch immer Schuhe getragen, aber ich habe völlig vergessen, wie sich das anfühlt.“
„Es ist auch lang her.“
„Ja. Mein halbes Leben.“
Das stimmte. Die hatten ihr ziemlich genau ihr halbes Leben gestohlen. Ich sagte nichts und ließ Katie in Ruhe alles ansehen, was sie sehen wollte. Ihre Blicke wanderten über die idyllischen Vorgärten, Häuserfronten, Fenster. Ab und zu fuhren Autos vorbei, aber ansonsten war es sehr ruhig. Kein Grund für Katie, Angst zu haben.

Wenigstens hat Andrea sie inzwischen soweit, daß sie mit ihr spricht. Ziemlich detailliert sogar. Nur das, was sie wissen will, bekommt sie einfach nicht aus Katie heraus: was mit ihrer Schwester passiert ist. Dabei fragen sich das alle, auch die Polizei.
Schließlich machen die beiden einen Ausflug ans Meer, den Katie sich gewünscht hat. Dabei habe ich einfach mal völlig unkreativ auf einen Ort zurückgegriffen, an dem ich selbst schon war, weil ich mich daran noch sehr gut erinnern kann.
Aber sie sind nicht allein dort …

Letzter Satz für heute: Der Wagen war so schnell, daß er die scharfe Kurve beinahe nicht geschafft hätte.

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