Trollfütterung

Wie schön, daß es für viele Phänomene im Netz Begriffe gibt. Kürzlich erst habe ich erfahren, was ein Plenk ist, nämlich wenn man nicht – wie es korrekt wäre – den Satz regulär mit Punkt ohne Leerzeichen abschließt. Sondern so .
Populärer ist das im Kontext der Ausrufezeichen !

Auch ein populäres, nicht auszurottendes und immer wiederkehrendes Phänomen ist das Trollwesen. Was ist ein Troll? Auch darauf kennt die Wikipedia eine erschöpfende Antwort. Und nun endlich habe ich mit meinem Blog die Aufmerksamkeit eines ebensolchen Trolls gewonnen! Juhuu!! /ironie aus
Da kam er heute ungebeten herüber aus diesem Thread im Tintenzirkel, wo ich mich wohl mit meinem differenzierten Kommentar zum Sinn und Unsinn eines Autorencoachings nicht eben beliebt bei diesem hübschen Fabelwesen gemacht habe, wie man im folgenden sehen dürfte.

Beehrt wurde ich einmal mit folgendem Ratschlag per Kommentar, bezogen auf diesen Eintrag hier:
Na, wenn ich das lese, denke ich daß Sie nicht nur einen Coach brauchen, sondern sogar gaz dringend.

Okay. Also nur, damit ich das richtig verstehe. Weil ich in der Lage bin, viel auf einmal zu schreiben, brauche ich Hilfe? Ist auch mal eine Sichtweise.

Umgekehrt folgenden Ratschlag an „elwe“: Besuchen Sie doch bitte noch einmal den Deutschunterricht in einer handelsüblichen Schule. Ich korrigiere mal die Interpunktion Ihrer Aussage:
Na, wenn ich das lese, denke ich, daß Sie nicht nur einen Coach brauchen, sondern sogar ganz dringend.

Was mich zum nächsten Punkt bringt: Der Grammatik. denke ich daß Sie nicht nur einen Coach brauchen, sondern sogar gaz dringend.
Bin ich jetzt der einzige Mensch, der den Bezug nicht versteht? Also so, wie der Satz anfing, hätte ich ein Ende erwartet wie z.B: „sondern sogar zwei“. Oder wenn man vom Ende des Satzes ausgeht, hätte der Anfang lauten müssen: „daß Sie dringend einen Coach brauchen.“

Klar soweit (um es mit Jack Sparrows Worten zu sagen)?

Aber auch, wenn ich beide Einträge gelöscht habe – sowohl von „elwe“ als auch von „Tin“ (über Ähnlichkeiten der IP sehe ich jetzt großzügig hinweg!), so möchte ich doch meine Dankbarkeit ob des zweiten Eintrags zum Ausdruck bringen und deshalb beides nachträglich nicht unerwähnt lassen.

Eintrag Nr. 2: Wenn man diesen Textausschnitt liest, kann man eigentlich nur feststellen – ein Schreibcoach könnte Ihnen nicht schaden

“ Angst legte sich wie eine eisige Angst um mein Herz. Die Angst in Julies Augen zu sehen…“
noch mehr Angst im Angebot?

Wissen Sie was? Sie haben einen Fehler entdeckt, den ich tatsächlich nach den 4000 Wörtern in 2 Stunden übersehen und vorhin gleich korrigiert habe. Gemeint war die „eisige Hand“ ums Herz.
Insofern hat Ihre eifrige Suche in meinem Blog nach Dingen, womit man mich nerven könnte, tatsächlich produktive Blüten getrieben!

Übrigens, am Ende des ersten Satzes fehlt der Punkt, lieber Schreibcoach-Empfehler.

Bis auf Weiteres habe ich sämtliche Optionen hier, die ein Herumtrollen fördern würden, deaktiviert – hiermit hatte „elwe/Tin“ seine 5 Minuten Ruhm und möge dann jetzt bitte weiterziehen und andere Leute mit grammatikalisch und orthographisch unsinnigen Tips zu Schreibcoachings behelligen … hier besteht kein Interesse und, wie ich denke, auch kein Bedarf.

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