Tisch zernagen II

Gregory geht es nicht gut. Genaugenommen geht es ihm immer schlechter. Das weiß Andrea aber noch nicht.
Die arbeitet unter Hochdruck. Man schmeißt den Techniker aus dem Bett, funkt zum Flughafen, macht allerorten Streß und betreibt abends um zehn auf der Polizeistation ein bißchen Profiling. Christopher und Martin schauen staunend zu. Sie vergewissert sich sogar bei ihrem ehemaligen Chef, daß sie alles richtig macht. Das muß auch sein – schließlich hängt Gregorys Leben davon ab.

Später sitzt sie mit Christopher, der auf sie aufpaßt, bei ihrer Schwiegermutter und denkt nach.

Ich hatte die Beine angewinkelt und die Arme darum geschlungen. Christopher trug immer noch seine Uniform, hatte Waffe und Funkgerät nicht abgelegt. Nachdenklich musterte ich ihn. Er war unser bester Freund, das konnte ich mit Sicherheit sagen. Das, was er gerade tat, ging über jedes berufliche Engagement hinaus.
Er bemerkte, daß ich ihn ansah und lächelte. „Alles gut?“
Ich nickte. „Ich bin froh, daß du da bist.“
„Na klar. Wir kriegen das schon zusammen hin.“

Recht hat er. Er wird noch eine besondere, eine tragende Rolle spielen.

Ich finde es nur sehr ärgerlich, daß ich einfach nicht mehr als 5000 Wörter schaffe, dazu hätte ich Lust gehabt…

Letzer Satz für heute: Bei Anna war meine Tochter gut aufgehoben.

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