Tisch zernagen I

Ahhh!!! Es ist so spannend!

Greg ist weg. Naja, das war er gestern schon. Aber heute habe ich geschrieben, wie es dazu kam. Ich habe gründlich seziert, wie er auf dem Flughafen in eine Falle gelockt wurde und verschwand. Die kleine Julie saß in der Zwischenzeit – sehr zu ihrem eigenen Glück – auf dem Klo aufgrund dringender Bedürfnisse.
O-Ton: „Ich muß Pipi“, sagte sie und warf ihm einen gequälten Blick zu.
Ich konnte nicht widerstehen. Ende des Monats wird sie drei. Und sie ist so süß.
Ich hab selbst eine Gänsehaut bekommen, als sie ihren Papa sucht…

Doch draußen war er auch nicht. Sehnsüchtig spähte sie in die Halle, tänzelte hin und her und wartete. Keine Spur. Gregory kehrte nicht zurück.
Draußen begann es zu dämmern. Julie hatte Durst. Hoffnungsvoll schaute sie in ihren Rucksack, doch nichts.
„Wo ist Papi?“ fragte sie ihr Stoffkrokodil, doch das schaute nur mit seinen großen Augen zurück und antwortete nicht.
Allmählich bekam sie Angst. Zwar hatte sie noch keinen Begriff von Zeit, doch sie wußte, daß Gregory nun schon lang fort war.

Aber darum geht’s nicht. Greg ist verschwunden und Andrea kriegt erwartungsgemäß die Krise, als die Polizisten vor ihr stehen und ihr erklären, was passiert ist. Was sie bis dahin wissen, was passiert sein könnte. Christopher erscheint und beruhigt sie – und dann geht’s an die Arbeit. Ab mit Julie zur Oma und ran.
Und sie finden was. Sie finden eine Spur der Vernichtung und einen Anhaltspunkt auf die Identität des Verantwortlichen, aber das hilft nicht weiter – denn wo ist er?

Andrea muß jetzt entscheiden, ob eine Beschreibung des Täters bekanntgegeben wird. Gar nicht leicht.

Letzter Satz für heute: Hoffentlich hatte ich die Kraft, ihn zu finden.

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