Mord!

Ist doch zum Heulen. Am Donnerstag bin ich nicht zum Schreiben gekommen – oder so gut wie nicht. Wenig. Für Freitag habe ich mir so viel Zeit genommen, aber dann kam auch was dazwischen, genau wie Samstag und Sonntag.
Aber heute sollte alles anders werden! Heute habe ich mich hier eingegraben, damit mich bloß nicht schon wieder jemand stört, und habe 4000 Wörter geschafft. 4000 ereignisreiche Wörter.

Irritiert sah ich ihn an und überlegte, während ich merkte, daß Greg hinter mir stand. Genau wie ich trug er nur T-Shirt und Shorts.
„Was machst du hier?“ fragte er Christopher.
„Ich bin vor meinen Kollegen getürmt, die glauben, daß ich Robert umgebracht habe.“
Kaum daß Christopher den Satz beendet hatte, begann Greg zu lachen. „Solchen Schwachsinn habe ich schon länger nicht gehört.“
„Irgendjemand hat Robert vergiftet, nachdem ich gegangen bin. Es tut mir auch leid, euch jetzt zu stören, aber ich wußte nicht, wo ich hingehen soll. Ich dachte, daß ihr mir noch am ehesten glaubt.“
„Klar. Jetzt komm doch erst mal rein.“

Ausgerechnet Christopher, der keiner Fliege was zuleide tun würde. Aber Fakt ist, daß Roberts Tod mit seiner Anwesenheit ziemlich genau zusammen fällt und selbst Sarah ist sich nicht sicher, was los ist.
Andrea und Christopher sind sich umso sicherer: Die ganze Zeit war jemand hinter Robert her und hat ihn jetzt vergiftet, was er Christopher in die Schuhe schieben will. Die beiden sind fest entschlossen, in Glasgow herauszufinden, was mit Robert nicht stimmte.
Aber es wird noch viel Ärger geben.

Letzter Satz für heute: „Ja, allerdings“, murmelte ich und legte mich nachdenklich ins Bett.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Unable to load the SwipeAds FunCaptcha. Please contact the site owner to report the problem.