Intermezzo

Nachdem ich gestern Abend ein wenig Brainstorming betrieben habe und nun den Rest der Geschichte kenne, war es heute an der Zeit, mal ein paar kleine Zwischenszenen zu schreiben. Auch in den Vorgängern gab es immer wieder Szenen, die losgelöst von der Haupthandlung in diese eingeschoben wurden. Drei dieser Szenen habe ich heute geschrieben – eine aus der Sicht des ersten Mordopfers, die ihr Verschwinden beschreibt. Die zweite Szene dreht sich ums zweite Mordopfer in dem Moment, als es stirbt. Die dritte Szene ist aus Sicht des Mörders geschrieben. Doch es endet auch für ihn nicht gut.

Er war sterbensmüde, aber einschlafen konnte er nicht. Stundenlang nicht. Seine Augen brannten, er fühlte sich wie im Delirium, aber er schlief nicht ein. Die ganze Nacht durchwachte er, bis am nächsten Morgen die Vögel zwitscherten. In der grauen Stunde zwischen Nacht und Tag, in der es am kältesten und die Menschen am einsamsten waren, schlief John doch noch ein.
Ohne jemals wieder zu erwachen. Er schlief so tief und fest, daß er nicht merkte, wie die beiden maskierten Männer nachmittags seine Tür mit einem Dietrich öffneten und seine Wohnung betraten. Er merkte nicht, wie einer ihm eine Waffe mit Schalldämpfer an den Kopf hielt und abdrückte.

Aber noch haben Andrea, Joshua und Christopher keine Ahnung, daß die beiden Fälle, die sie nach Glasgow geführt haben, zusammenhängen.
Noch nicht …

Letzter Satz für heute: Das Meer würde ihn verschwinden lassen und alle unliebsamen Wahrheiten mit ihm.

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