In der Hitze der Nacht II

Ich sitze hier bei weit geöffneten Fenstern (endlich unter 30 Grad!) und überarbeite noch. Es ist nämlich ganz schön hart, das in der Bruthitze zu versuchen, die uns in den letzten Tagen das Leben schwergemacht hat. Da war höchstens Fußballgucken drin.

Mir ist klar, daß es bei dieser Überarbeitung nicht bleiben wird. Ich habe die Stellen markiert, die ich nach dem Urlaub überarbeiten muß – vielleicht währenddessen, denn warum sollte ich den Laptop eigentlich nicht mitnehmen? Abends im Hotel läßt sich doch bestimmt hervorragend etwas schreiben. Ich weiß, sonst habe ich natürlich gar keine Probleme! 😉
Aber es gibt auch noch andere Dinge, wo ich nochmal ran muß. Sprachlich ist mir das Ganze immer noch zu einfach und auch inhaltlich ist es an manchen Stellen noch etwas oberflächlich.

Allerdings ist auch der Effekt eingetreten, den ich mir erhofft hatte: Die zuerst sorgfältig aufgebaute und kritisch beäugte Idylle, die mir viel zu lang erschien, wird fachgerecht demontiert und ins Gegenteil verkehrt. Erst darf Andrea sich verlieben und glücklich sein und dann zerstört der Serienmörder Stück für Stück ihr Leben, weil er ihr nachstellt und ihr den Schlaf raubt. Das klappt perfekt.
Wenigstens etwas, das ich selbst beurteilen kann. Beim Spannungsbogen hinkt das, denn ich als Autor weiß nun mal eben, wann der Killer um die Ecke kommt. Die Spannung kann ich wirklich nicht beurteilen.

Ich bin mit den Teilen nicht ganz zufrieden, die noch aus der ersten Fassung übriggeblieben sind. Vor allem denke ich, alles sei viel zu simpel, weil man schon ziemlich früh weiß, worauf alles hinausläuft. Allerdings macht das nichts, denn ich bin immer noch für ein paar Überraschungen gut und vielleicht ist ja auch gerade das Wissen um die Gefahr für meine Heldin das, was zum Weiterlesen zwingt.

Könnte das mal jemand außer mir beurteilen? 😉

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