Guter Dinge

Zum ersten Mal seit einer ziemlich langen Zeit blicke ich den weiteren Veröffentlichungsplänen mal entspannt entgegen.
Alles kein Wunder, wenn man die richtige Agentur gefunden hat. Zumindest fühlt es sich sehr danach an, denn ich fühle mich gut aufgehoben bei Arrowsmith. Schon jetzt, dabei ist noch gar nicht viel passiert. Unterzeichnung der Agenturvereinbarung (gut, das ist mehr als nichts!), ein tolles Telefonat und auch sonst werde ich auf dem Laufenden gehalten.
Für einen Info-Junkie wie mich ist das perfekt! Vor allem ist es ziemlich perfekt, das gute Gefühl zu haben, daß endlich alles rund läuft. Das wird auch mal Zeit. Für Krankheiten kann zwar niemand was, aber nützlich sind sie natürlich auch nicht!
Ich bin mal gespannt, wie es jetzt weitergeht und was die Messen so bringen. Die Art und Weise, wie mein Baby präsentiert wird, ist auf jeden Fall schon mal spitze und sieht sehr vielversprechend aus!
Da hat die Agentursuche sich doch gelohnt.

2 thoughts on “Guter Dinge

  1. Hallo Dani!

    Ich bin auf zehntausend Umwegen auf deinen Blog gekommen und habe sehr interessiert deinen angepeilten Weg zu einem Verlag verfolgt. Vieles wusste ich gar nicht, z.B. dass es Agenturen gibt, die einen auf der Suche unterstützen. Ich dachte immer, man geht selbst überall hin und schreibt Mails. Werde deinen Blog also noch etwas durchwühlen, um mein Wissen weiter auszubauen *grins*. Ich bin übrigens auf ähnlichem Streifzug, nur dass ich auf Jobsuche Richtung Illustration bin :-).

    Warst du selbst auf der LBM? Ich bin dort mit meiner Illustrations-Mappe rumgerannt und habe Visitenkarten eingesammelt, haha.

    Gruß, Inga

    • Hallo Inga!

      Schön, daß du hergefunden hast und hier nützliche Infos findest! Es ist seit einer ganzen Weile tatsächlich so, daß hauptsächlich die großen Publikumsverlage – und da ist ja auch das Geld – sich zum größten Teil durch Agenturen „beliefern“ lassen. Ein Lektor eines großen Verlages sagte einmal in einem Interview, daß er in 16 Jahren aus allen unverlangt eingesandten Manuskripten ein einziges genommen hat.
      Der Vorteil für die Verlage liegt klar auf der Hand: Agenturen betreiben eine Vorauswahl, sie suchen marktgängige, gefragte, qualitativ hochwertige Texte und lektorieren sie teilweise auch. Bei mir ist das aktuell gerade der Fall. Dafür erhalten sie üblicherweise zwischen 10 und 20 Prozent Provision – im Erfolgsfall. Schafft die Agentur es nicht, einen zu vermitteln, bekommt sie auch nichts.
      Aber auch für Autoren hat die Vertretung durch eine Agentur Vorteile. Nicht nur, daß sie einem die Tür zu den großen Verlagen öffnen kann, die ansonsten recht hermetisch abgeriegelt ist – sie liefert Betreuung (in meinem Fall eine sehr gute), formt und fördert den Autor ein wenig, holt bei Vertragsverhandlungen das beste für einen raus und hilft auch bei Problemen.
      Was ich machen soll, habe ich mich schon 2005 gefragt, als ich mein erstes Buch rausbringen wollte. Damals wollte ich bewußt keine Klinken putzen, sondern mein eigenes Ding machen und eigene Erfahrungen sammeln. Deshalb habe ich BoD ausprobiert und viel gelernt.
      Meine folgenden Kleinverlags-Erfahrungen waren leider in vielerlei Hinsicht nicht so toll, deshalb wollte ich mich auf so etwas nicht mehr einlassen und habe mich auf Agentursuche begeben.
      Ich denke, für jeden halbwegs professionell schreibenden Autor macht das durchaus Sinn, wobei es auch Geschmackssache ist.

      Auf der LBM war ich nicht, aber ich peile Frankfurt an.

      Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich auch gern anmailen. Ansonsten viel Spaß weiterhin beim Stöbern!

      Dani

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Unable to load the SwipeAds FunCaptcha. Please contact the site owner to report the problem.