Gegen die Stille

Ich sehe nur untätig aus. Stimmt aber gar nicht. Ich habe gestern damit begonnen, „Ihre innersten Dämonen“ zu korrigieren – vielmehr, den Text überhaupt erst mal zu lesen und mich wieder reinzudenken. Gar nicht so einfach, wenn man plötzlich einen Anfall von Perfektionismus hat. Das ist im Moment ganz schlimm.
Was aber noch viel schlimmer ist: Meine Musik geht mir auf den Geist.

Ich bin jemand, der beim Arbeiten immer Musik hört. Was natürlich auch Schreiben beinhaltet. Ich neige nur dazu, immer wieder dasselbe zu hören und irgendwann wird das ermüdend – bis auf wenige Ausnahmen.
Was immer geht: Monster Magnet, The Crystal Method und Underworld. Das ist ganz eigenartig.

Musik ist beim Schreiben dazu da, einen in die richtige Stimmung zu versetzen. Bestimmte Lieder sind später auch mit bestimmten Textstellen verknüpft. Wenn es um besonders wichtige Passagen geht, suche ich vorher auch die passende Musik raus.
Manchmal bringt mich auch die Musik überhaupt erst auf Ideen. Mumford and Sons haben letztens Eingang in Teil 4 gefunden, weil das so schön paßte.
Aber wie manchmal aus so etwas richtige Soundtracks entstehen, habe ich ja schon beschrieben!

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