Ein gemächlicher Start

Die ganze Woche über war ich völlig unmotiviert. Selbst aufs Schreiben hatte ich nicht wirklich Lust, was aber zum Teil auch daran lag, daß ich mich in Logikbrüchen verstrickt hatte. Es ist eben immer schlecht, wenn man nicht dem niedergeschriebenen und geplanten Plot folgt, sondern plötzlich alles umwirft und dann feststellt, daß die zeitlichen Abläufe nicht mehr passen.
Wie logisch ist es denn, daß Joshua schon drei Stunden vorher von der Planung eines Attentats weiß, dieses aber nicht stoppen wird?
Eben. Überhaupt nicht. Deshalb weiß er jetzt nicht so früh Bescheid. Was allerdings den Nachteil hat, daß er selbst nicht pünktlich dort ist … ein Teufelskreis!

Er mußte Scotland Yard Bescheid geben. Die mußten aufpassen, Andrea am besten draußen halten. Auf Christopher war bestimmt Verlaß.
Er griff nach seinem Handy und suchte McNeals Nummer heraus. Noch bevor er wählte, erschien auf dem Display der Hinweis, daß der Akku fast leer war.
Auch das noch. Joshua verdrehte die Augen, rief aber trotzdem an.
„Dr. Carter“, begrüßte McNeal ihn, der seine Nummer offensichtlich erkannt hatte. „Wie schön, von Ihnen zu hören! Sie sind wieder fit?“
„Zum Glück ja“, sagte Joshua. „Hören Sie zu, die IRA plant einen neuen Anschlag. Bringen Sie Ihre Leute zum Buckingham Palace. Heute Mittag …“
Das Handy piepte, die Verbindung brach ab, dann schaltete sich das Handy von selbst aus. Joshua fluchte.

Parallel ist Christopher noch im Einsatz und Andrea in London überlegt, wie sie es einerseits schaffen kann, ihre Tochter zu schützen und andererseits den Anschlag zu verhindern. Das alles geht ohnehin nur mit Hilfe von Christopher und Joshua.
Und die arbeiten fleißig …

Letzter Satz für heute: Jetzt ging es los.

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