Eichhörnchen auf Crack

Genauso fühle ich mich gerade. Schon die ganze Woche. Warum – ich weiß es nicht. An der Erkenntnis arbeite ich noch. Deshalb habe ich mich hier auch bedeckt gehalten: Ich hatte nichts zu erzählen. Nicht wirklich. Oder hätte jemanden täglich interessiert, wie ich an meinem Tagespensum scheitere?

Warum ist mensch schreibblockiert? Ich hatte gleich mehrere Gründe. Erst mal bin ich wetterfühlig wie meine Oma, so daß der Wetterumschwung mich völlig aus der Bahn geworfen hat. Darüber hinaus war auch einfach zuviel los, was mich abgelenkt hat. Job- und Verlagssuche sind ziemlich zermürbend, man hängt in der Warteschleife und wartet auf Rückmeldung aus allen Ecken. Das ist der Konzentration nicht gerade zuträglich.

Herumzusitzen und den ganzen Tag Zeit zu haben allerdings auch nicht, denn wenn das der Fall ist, fang ich überhaupt nie mit Schreiben an. Oder erst um zehn Uhr abends, wenn sowieso schon alles zu spät ist.

Außerdem arbeite ich gerade zum zweiten Mal eine Story um, mit der ich mir im Moment spinnefeind bin. „Eine ehrenwerte Familie“ wurde derart umgeplottet, daß sie umbenannt werden wird. Jetzt müßte man nur noch Lust haben, sie auch wirklich umzuschreiben.
Ich hätte aber auch auf nichts anderes Lust …

Hat jemand ein Rezept gegen ADHS bei Autoren?!

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