Die Bombe platzt

Es ist Freitag (in der Geschichte) und Andrea will übers Wochenende nach Hause fahren. Schließlich vermißt sie ihre Tochter.
In Norwich angekommen, besucht sie erst einmal Christopher, der mit ihr den Inhalt eines weniger freundlichen Briefes besprechen will, und fährt danach zu Jack, der ihr fürs Wochenende Obdach angeboten hat.
Jack weiß auch, wieso. Sein Bruder benimmt sich nämlich daneben.

Er setzte sich und bedeutete mir, dasselbe zu tun. Ich nahm gegenüber Platz.
„Greg hat Julie vorhin hergebracht, weil er heute Abend ausgeht“, sagte Jack und atmete tief durch.
„Er geht aus?“ fragte ich irritiert.
„Mhm.“ Er fuhr sich durchs Haar. „Er geht essen mit seiner Kollegin Helen.“
Ich beugte mich vor und kniff die Augen zusammen. „Er tut was?“
„Ich wollte es auch erst nicht glauben, aber … ja. Er hat ein Date.“ Er knetete seine Finger und erwiderte meinen Blick. Seine Augen blitzten wütend.

Das ist ein Grund für Andrea, sich zu betrinken. Unglaublich? Keineswegs. Sie fragt Jack nach ein wenig Alkohol und gönnt sich den ersten Vollrausch ihres Lebens, so verzweifelt ist sie. Was man ihr wohl nicht verübeln kann.
Und damit nimmt das Drama seinen Lauf!

Letzter Satz für heute: Als mir wieder die Tränen kamen, nahm Anna mich tröstend in die Arme.

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