Das große Schweigen

Der Namenlose ist wieder da. Der Namenlose steht irgendwie schon bei 18 000 Wörtern, wobei es bislang Anfang und Ende gibt. Allerdings schreibe ich gerade am Anfang herum.
Es ist jetzt soweit, daß Gordon Andrea nach Birmingham gebeten hat, um ihr Glück mit Katie zu versuchen. Katie spricht mit niemandem ein Wort und nicht einmal Gordon weiß, warum. Andrea bezweifelt zwar, daß sie irgendetwas erreichen kann, aber sie will es trotzdem versuchen.

„Darf ich dir meine Hand geben?“
Natürlich antwortete sie nicht, aber ich hatte sie zumindest gefragt und ihr damit das Gefühl gegeben, bestimmen zu können. Ich streckte meine rechte Hand nach ihrer aus und berührte erst ihre Fingerspitzen mit meinen. Danach berührten sich unsere Handflächen. Ich hielt ihre knochige, kalte Hand fest und sah ihr in die Augen.
„Wenn du mir etwas sagen möchtest, aber nicht kannst, dann drück meine Hand“, sagte ich.
Es passierte gar nichts. Das war ernüchternd.

Nur durch Zufall kommt es später doch dazu, daß Katie auf Andrea reagiert. Das ist zumindest ein Ansatz, findet sie und beschließt, in dieser Richtung weitergehen zu wollen. Sie will sich um Katie kümmern – die ganze Zeit. Sie will sie mit nach Norwich nehmen. Auch wenn sie weiß, daß sie keine schönen Dinge erfahren wird.

Letzter Satz für heute: Ich wußte nicht, ob ich das glauben konnte, aber ich hoffte das Beste.

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