Brenzlig

Das heutige Tagespensum knüpfte mitten an der Szene an, mit der das gestrige nach geschätzten 8000 Wörtern endete. War zuviel. Heute ging’s …
Gestern hab ich mittendrin aufgehört. Ging nicht anders. Sollte so nicht sein, ging aber nicht anders.
Nachdem Andrea ihres Peilsenders beklaut wurde und sich dann doch eher unabsichtlich plötzlich bei Gregory wiederfand, fing es an, so fies zu werden, daß ich schon Skrupel bekam. Mag auch daran liegen, daß ich nicht so ganz sicher war, ob das, was ich mir da gestern ausgedacht habe, überhaupt Sinn macht.

Retter in der Not ist nichts Geringeres als Gregs Handy. Andrea weiß, daß sie geortet werden können, wenn es nur eingeschaltet wird. Greg kommt dran – zumindest hofft sie das.

Im Augenwinkel sah ich, wie das Display von Gregorys Handy aufleuchtete. Er hatte es geschafft. Keuchend lehnte er sich an die Säule und schloß die Augen. Ich war jedoch alles andere als ruhig, denn normalerweise machte es beim Einschalten einen Ton. Es sei denn, es war lautlos eingestellt.
Während ich glaubte, mein Herz müsse zerspringen, lud das Handy zuende, ohne einen Ton von sich zu geben. Jetzt mußte nur noch das Display zu leuchten aufhören.

Glück gehabt. Soviel sei verraten: Das Ganze endet im Krankenhaus …

Letzter Satz für heute: Jede andere Nachricht hätte mir den Rest gegeben.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Unable to load the SwipeAds FunCaptcha. Please contact the site owner to report the problem.