An die Arbeit!

Eins ist dieses Jahr viel zu kurz gekommen: Das Schreiben an sich. Ich war viel damit beschäftigt, mir Konzepte zu überlegen und habe nur aus einem auch wirklich mal etwas gemacht, das man mit Schreiben bezeichnen kann. Was schön war, auch wenn die Geschichte nie zum Einsatz kommen wird.

Mit dieser hier ist das anders. Nicht erst seit meinem kürzlichen USA-Urlaub habe ich Lust, meine Profilerin Andrea mal über den großen Teich zu schicken und sie einen Fall in Amerika bearbeiten zu lassen. Nun ist es ja nicht so, als hätten die Amerikaner nicht ihre eigenen Profiler.
Aber zwischen Teil 11 und Teil 12 sollte sie ja sowieso mal nach Quantico für einen kollegialen Austausch mit der BAU – und das eignet sich doch perfekt als Aufhänger für gemeinsame Ermittlungen!

Die Idee: Im Wüstenstaat Utah wurden immer wieder Tote irgendwo in der Einöde gefunden, doch die Morde konnten nie aufgeklärt werden. Erst jetzt ruft ein Polizist die BAU zu Hilfe, denn ihm ist aufgefallen, daß zwischen den einzelnen Morden Zusammenhänge bestehen. Andrea und ihre Kollegin Sienna begleiten die amerikanischen Profiler auf die andere Seite des Kontinents und ermitteln dort gemeinsam.

Die ersten rund 4000 Wörter sind bereits geschrieben. Gar nicht so leicht, da wieder reinzufinden, wenn man die ganze Zeit über nur mit Veröffentlichen beschäftigt ist – was ja auch Spaß macht und gerade sehr akut ist, aber man muß auch mal was anderes tun!

Verlosung für Blogger: „Die Tochter der Unsterblichen“

Buchblogger aufgepaßt!

Ihr mögt spannende, abenteuerliche und magische Fantasyromane mit einer Prise Romantik? Ein bißchen gute alte High Fantasy mit fremden Kreaturen, Schwertern und Pferden – aber auch irgendwie ganz anders?

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Klick aufs Cover öffnet Leseprobe

Dann Ohren gespitzt und mitgemacht bei meiner Verlosung des ersten Teils des Unsterblichen-Epos! „Die Tochter der Unsterblichen“ erscheint am 25.8. und ihr könnt schon vorab eins von fünf ebook-Rezensionsexemplaren im Format eurer Wahl gewinnen.

Einfach hier unter dem Beitrag kommentieren, Link zu eurem Blog posten – und Daumen drücken! Die Verlosung läuft bis zum 14.8., die Gewinner werden dann am 15.8. bekanntgegeben und erhalten das Buch im epub oder mobi-Format zugeschickt.

Also dann, ran an die Tasten und viel Glück!

 

Und worum geht’s genau? 

Nur knapp entgeht die junge Heilerin Arinaya ihrer Entführung durch die Handlanger des königlichen Beraters Linthizan. Der Zeitpunkt ihrer Geburt macht sie möglicherweise zu einer Nachfahrin der verschollenen Vandhru, einem unsterblichen Magiervolk. Um Arinayas Abstammung zu beweisen, machen sich der gerissene Nilas und sein bester Freund Marthian mit ihr auf die gefahrvolle Reise zum Orakel im Tempel des unendlichen Schlummers …

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Butter bei die Fische!

So sagt man doch, oder? Ich wüte jetzt schon eine ganze Weile vor mich hin und beschäftige mich mit den (Un-)Möglichkeiten des modernen Selfpublishing (modern deshalb, weil das 2005 einfach noch ganz anders vonstatten ging). Nicht mehr lange und dann gibt es Lesefutter von mir – viel Lesefutter.

Sehr viel.

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Am 25. August geht es los mit dem Auftakt des Unsterblichen-Epos „Die Tochter der Unsterblichen„.

  • für Kindle: 3,99 Euro
  • als gedrucktes Buch bei Amazon CreateSpace, ISBN 978-1500440688, 14,95 Euro

auch als ebook (epub) bei anderen Händlern, ISBN 978-3847697954

  • neobooks.com, 3,99 Euro
  • ebook.de, 3,99 Euro

 

 

 

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Am 27. Oktober wird es dann spannend mit dem ersten Teil meiner Thriller-Reihe, „Am Abgrund seiner Seele„.

  • für Kindle: 2,99 Euro
  • als gedrucktes Buch bei Amazon CreateSpace, ISBN 978-1500545246, 9,99 Euro

auch als ebook (epub) bei anderen Händlern, ISBN 978-3847698326

  • neobooks.com, 2,99 Euro
  • ebook.de, 2,99 Euro

 

 

 

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Anfang Dezember ist Teil 2 des Unsterblichen-Epos dran: „Die Lehren der Vergangenheit“ (wieder Kindle und Createspace, ISBN 978-1500467364).

 

 

 

 

 

 

Im Januar ist „Armes reiches Mädchen“ an der Reihe, Teil 2 der Thriller-Reihe.

 

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Danach kommt „Die Zeit der Halbblutmagier„, Teil 3 des Unsterblichen-Epos, etwa Ende Februar/Anfang März (Kindle und Createspace, ISBN 978-1500467456).

 

 

 

 

 

 

Im April kommt „Ihre innersten Dämonen„, Teil 3 der Thriller-Reihe.

 

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Der Abschluß des Unsterblichen-Epos, „Die Verderbnis der Magie„, erscheint dann im Mai/Juni 2015 (Kindle und Createspace, ISBN 978-1500467517).

 

 

 

 

 

 

Danach geht es weiter mit „Yorkshire Infant Ripper„, Teil 4 der Thriller-Reihe – und dem ganzen Rest!

Ich freue mich schon …

 

Dringend gesucht: Mut!

Die Tage habe ich noch irgendwo gelesen, zum Veröffentlichtwerden gehört nicht nur Talent, sondern auch eine Menge Glück.
Selten war eine Aussage so wahr. Vielleicht gehören auch noch tausend andere Unwägbarkeiten dazu, ich kann es nicht benennen. Aber ich kann davon berichten, wie es mir mit meinem Vorhaben, veröffentlicht zu werden, bislang ergangen ist.

Im Jahre 2010 habe ich mich das erste Mal auf die Suche nach einer Literaturagentur begeben, denn so ziemlich jeder große, veröffentlichte Autor hat eine – entweder, um an die großen Verlage ranzukommen und/oder um sich von den Agenturen bei den Veröffentlichungen begleiten zu lassen und eine bessere Verhandlungsposition einzunehmen. Kurzum: Sich eine Agentur zu suchen, wird allgemein empfohlen.

Ende 2010 hatte ich dann auch schon einen Vertrag in der Tasche und das Manuskript schwirrte durch die Lande – und dann kam das große Pech. Meine Agentin wurde ernsthaft krank. Da ich sie aber persönlich mochte, habe ich Geduld bewiesen bis Mitte 2012. Als klar war, da kommt nichts mehr, haben wir in gemeinsamem Einvernehmen den Vertrag aufgelöst. Deshalb kann ich auch nichts dazu sagen, wie es mit ihr unter normalen Umständen hätte laufen können, denn die Umstände waren nicht normal. Dafür war meine Geduld aber ziemlich beachtlich.

Das mußte sie auch weiterhin sein, denn dann habe ich mich auf die Suche nach einer neuen Agentur gemacht. Monatelanges Klinkenputzen war angesagt. Immerhin hat die Hälfte der Agenturen das gesamte Manuskript angefordert und nach zähem Ringen und Warten kam dann mehr als ein halbes Jahr später (Frühjahr 2013) die Zusage. Man sieht deutlich, lange Zeiträume sind nichts in dieser Branche.

Man sieht auch: Der Text kann was. Es hat schon mehrmals Interesse geweckt, bei Absagen jedes Mal Begründungen erhalten und bei den Lesern kam er bis heute immer uneingeschränkt gut an. Das ist mir so noch nie vorher passiert, aber wenigstens die Leser waren sich immer einig: Super. Mehr davon.

Die Gründe für die Absagen waren höchst unterschiedlich und auch mal mehr und mal weniger nachvollziehbar – für mich. Die Kunst ist, herauszufiltern, was einem hilft und was nicht. Manche Ratschläge helfen auch schlichtweg überhaupt nicht. Wie zum Beispiel soll sich meine Heldin in ihren späteren Mann verlieben und gleichzeitig noch fürchten, daß ausgerechnet er der Vergewaltiger ist, der an der Uni sein Unwesen treibt? Das kam mal als ernstgemeinter Vorschlag, aber psychologisch macht das einfach keinen Sinn. Zumindest war ich nicht fähig, das so hinzuschreiben.

Im Jahre 2013 wurde mein Text also von meiner Agentur auf allerbeste Weise herausgeputzt und anhand der Aufbereitung des Exposes und der Durchführung des Lektorats sah ich: Da hat jemand mich und meinen Text verstanden.
Aber schon wieder kommt die Geduld ins Spiel – irgendwie war es schon fast September, als der Text mal wieder das Haus verließ und seine Runde bei den Verlagen machte.

Und Verlage haben ja Zeit. Viel Zeit. Zumindest kommt einem das als Autor so vor, wenn man wartet – jeder Lektor würde wahrscheinlich heftigst dementieren. Im November ließen sich die ersten – schnellen – Absagen blicken und auch die ersten Gründe. Die waren nun wieder größtenteils neu, lieferten uns aber einen Hinweis, um entsprechend ein neues Konzept aufzustellen. Daran habe ich monatelang gefeilt, schließlich grünes Licht bekommen, die Umarbeitung begonnen und gleich auch noch eine völlig neue Story hinterhergeschoben. Aber irgendwie wurde es trotzdem Ende Juni, bis klar war: Die Umsetzung war nix.

In der Zwischenzeit kamen auch noch weitere Absagen, die klar machten: Es fehlt an Mut. Als Studentin war meine Heldin den Lektoren einfach zu jung. Keine Zeit, sie heranwachsen zu lassen, obwohl sie schon im zweiten Teil professionell arbeitet. Sie darf nicht werden – sie muß schon sein. Ihr Privatleben war ihnen zu langweilig – klar, der spektakuläre Beruf der Profilerin allein ist ja nicht interessant genug …?
Auch da muß ich sagen: Ich verballere nicht mein gesamtes Konfliktpotenzial in Teil 1. Der Ehekrach kommt ja noch – in Teil 4. Die Sinnkrise auch. Die ungeplante Schwangerschaft. Kommt ja alles noch!
Man fand es auch nicht glaubwürdig, daß meine Psychologiestudentin gut über Psychologie Bescheid weiß. Na ja, ich war selbst noch Psychologiestudentin, als ich den Text geschrieben habe und war fachlich nie fitter als damals.

Das Fazit, das ich gezogen habe: Man wünscht sich einen Text wie viele andere. Eine erwachsene Ermittlerin mit privaten Wehwehchen wie viele andere. Etwas Austauschbares, wenn auch besser kalkulierbar.
Reaktion meiner Leser: Völliges Unverständnis. Meine Reaktion: Durchwachsenes Verständnis, aber nur eine bedingte Motivation, meinem Text die Einzigartigkeit zu nehmen. Warum sagen mir alle Leser, das sei „endlich mal was Anderes“, wenn genau das hinterher das Problem ist?
Fragen die Verlage ihre Leser nicht?

Da ich auch in meinem Brotberuf mit Verlagen zu tun habe, habe ich inzwischen ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie die ticken. Und als Online-Redakteurin in einem Startup mußte ich schon staunen, wie innovationsscheu die Verlage sind – in technischer und vertrieblicher Hinsicht, aber – und das sagt die Autorin in mir – anscheinend auch inhaltlich gesehen.
Das ist schade, denn die Verlage haben eine diffuse Angst, durch die sie sich viele Chancen entgehen lassen. Wieviele abgelehnte Autoren gibt es mittlerweile, die höchst erfolgreiche Selfpublisher sind? Und dann klopfen die Verlage ja doch wieder an.
Ich habe gerade noch von einer Autorin gehört, die vergeblich Agentur und Verlag gesucht hat, dann selbst veröffentlicht hat, kurz vorher doch eine Verlagsanfrage auf dem Tisch hatte und nun auch von einer Agentur angesprochen wurde, kaum daß ihr selbst veröffentlichtes Buch gut läuft.
Das kann es ja nicht sein. Wie sollen wir Autoren uns denn da vorkommen?

Ich nehme mein Glück nun jedenfalls auch wieder selbst in die Hand, da von meiner Agentur keine Vorschläge mehr kamen, was jetzt mit meinem Text passieren soll. Oh, ich habe da noch diverse Ideen. Am Ende steht etwas, das ich 2005 schon ausprobiert habe und nun auch für mein vierteiliges Fantasy-Epos wieder plane: Selfpublishing.
Da ich aber den Glauben an meinen Text und an seine Verlagstauglichkeit trotz allem nie aufgegeben habe – mühsamer Lernprozess! – hoffe ich, mein bisheriger Eindruck der Innovationsfreudigkeit im Sektor der ebook-Verlage bewahrheitet sich.

Ich hab ja nichts gegen Verlage. Ich würde ja gern immer noch über einen Verlag veröffentlichen. Ich staune nur darüber, wie oft man zu hören bekommt, wie toll der eigene Text ist, wäre da nicht dieses Detail und jene Kleinigkeit … Es läuft irgendwie immer auf ein „Ja, aber“ hinaus.
Man braucht schon einen verdammten Dickschädel und ein noch dickeres Fell, um sich das dauerhaft anzutun. Aber ich bin immer noch von meinem Text überzeugt und er wird das Licht der Welt erblicken. Die Frage ist nur, wie.

„Hast du je ein Cover für eines deiner Bücher entworfen oder es dir vorgestellt? Wenn ja, wie sieht es aus?“

Diese Montagsfrage paßt mir deshalb gut in den Kram, weil ich tatsächlich gerade im Moment mal wieder ein Cover für eins meiner Bücher entworfen habe. Dabei handelt es sich um den ersten Teil des Unsterblichen-Epos von 2007, den ich noch dieses Jahr im Selfpublishing veröffentlichen möchte, weil Verlage High Fantasy zur Zeit ja nicht mit der Kneifzange anfassen (selbst schuld).

Ich habe schon 2008 Cover für das Epos gebastelt, weil mein damaliger Kleinverlag das so wollte – leider wurden die nie genutzt. Ich habe aber sämtliche Dateien behalten und mich jetzt nochmal drangesetzt, um sie für die anstehende Veröffentlichung fertigzumachen. Da ich das Kind eines Grafikdesigners bin und als solches auch mit Apple und den nötigen Programmen aufgewachsen bin, ist es irgendwie eine Selbstverständlichkeit für mich, meine Buchcover selbst zu machen.

Und so sieht das Ganze aus:

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Alles neu macht der Mai

Wahrscheinlich ist das Taktik von den Verlagen: Man läßt den Autor einfach solange schmoren, bis er selbst Absagen dankend entgegennimmt. Dann packt man noch ein paar Änderungsideen obendrauf, die der Autor nur begrenzt nachvollziehen kann … und fertig ist der Neuanfang!

Eine gute Agentur ist in solchen Fällen viel wert. Sie filtert, sortiert und schlägt vor. Das ist vor allem dann gut, wenn man vor lauter Wald die Bäume nicht sieht und zwar genug Text hat, den man verwenden könnte, aber selbst nicht drauf kommt, wie.
So kam es, daß ich jetzt die Thriller-Reihe mit meiner Agentur umgekrempelt habe – und ich muß sagen, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mit dem ehemaligen sechsten Teil geht es los, gefolgt von 5 und 4, dann kommt eine ganz neue Geschichte und dann Teil 7 obendrauf.
Zumindest ist das der aktuelle Stand.

Ich habe mir gerade mal die Mühe gemacht, das hier auch entsprechend abzubilden, so daß man sich einen Eindruck verschaffen kann, wie das aussehen soll. Bis zur Buchmesse wird jetzt fleißig gebastelt und editiert …

 

I don’t give a …

Schreiben ist vor allem eins: Kopfsache. Nach wochen- (okay, seien wir ehrlich: monate-) langem Frust und Ärger über die Reaktionsgeschwindigkeit von Verlagslektoren war mir klar: Es muß etwas passieren.
Wenn man veröffentlichen will, überlegt man sich im Vorfeld ja eher nicht, wie ätzend und zäh das alles sein kann und was man macht, wenn es (erst) nicht klappt. Zumindest habe ich das nicht gemacht. (Ja, war eindeutig blöd.)

Aber man wird ja klüger. Man begreift: So kann es nicht weitergehen. Es ist nicht produktiv, sich 24/7 mit allen möglichen und unmöglichen Wenns und Abers zu beschäftigen und vor lauter Wennaberei dann gar nicht erst mit dem Schreiben anzufangen, denn das ist ja alles sinnlos und überhaupt.
Das macht keinen Spaß. Das macht depressiv.

Die Lösung, wenn man nicht schreiben kann, lautet so schlicht wie ergreifend: schreiben. Und nein, ich hatte keine halluzinogenen Drogen zum Frühstück, ich meine das ernst. Ich habe meine Inspiration mit dem Motto Scheißegal überschrieben und einfach drauflosgeschrieben. So wie früher.

Scheißegal, wie das einer findet.
Scheißegal, ob das einer veröffentlicht.
Wenn’s keiner veröffentlicht, tue ich es zur Not einfach selbst. Gut genug ist es nämlich.

Befreiender Gedanke. Und wenn man sich nicht mehr vor Frust und Warterei zur Minna macht, kann man plötzlich wieder wunderbar schreiben.
Ich weiß nicht, wie lang es her ist, daß ich regelmäßig so viel geschrieben habe wie jetzt gerade. Heute waren es zum Beispiel fast 6000 Wörter.

Wenn man dadurch so produktiv wird, ist Scheißegal doch ein feines Motto!

„Wie viele Notizbücher besitzt du und wofür benutzt du sie?“

Eine schöne Frage – und ich dachte, nur ich hätte so einen Spleen mit Notizbüchern! Ich weiß noch, wie ich vor über zehn Jahren das erste Mal vor Paperblanks gestanden habe und dachte: Ich muß sie haben … alle …

Nein, natürlich nicht. Dafür sind sie zu teuer. Das schönste sollte es sein. Es hat dann aber noch acht Jahre gedauert, bis ich mir wirklich eins gekauft habe.
Und einen Kalender und inzwischen ein zweites … ganz zu schweigen von der neuesten conceptum-Errungenschaft von der Frankfurter Buchmesse, dem Weihnachtsgeschenk meiner Agentur und den zig anderen Notizbüchern, die ich im Schrank habe.

In meinen Notizbüchern stehen ganze Weltenentwürfe, Charakterblätter, Plotlines, Rechercheergebnisse und, und, und. Ich hebe sie auch alle auf, denn es macht einfach einen Höllenspaß, sich nachträglich die eigenen geistigen Ergüsse nochmal anzusehen und dann festzustellen: Hey, das hattest du dir damals aber ganz schön gut überlegt …

„Wer ist dein absoluter Lieblingscharakter aus deinen Schreibprojekten?“

Man könnte meinen, diese Antwort wäre jetzt langweilig, denn standardmäßig sieht die bei mir so aus: „Na, mein aktueller Protagonist natürlich!“
Das ist auch tatsächlich immer so. Oder zumindest war es bisher so. Aber ich glaube inzwischen, daß mein absoluter Liebling meine Andrea ist, was ich an zwei Dingen festmachen kann:

1. Ich habe sie schon aus einem anderen Universum in meine Thriller-Reihe geklaut, weil ich sie so mochte.
2. 13 Thriller mit ihr sind nicht genug. Jetzt schreib ich schon wieder an einem.

Seit viereinhalb Jahren gibt es sie jetzt – ich habe noch nie soviel Schreibzeit mit einer Figur verbracht. Zwei, höchstens drei Jahre, dann hat sich das abgenutzt. Nicht so hier. Ich mag meine Profilerin, weil sie so ein harter Hund ist. Und trotzdem liebenswert.

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