Auf in die letzte Runde!

Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. Ich habe festgestellt, daß Andrea, Greg und ihre Freunde mir so sehr ans Herz gewachsen sind, daß ich mich am liebsten nie wieder von ihnen trennen würde. Geht aber nicht, zumal mir langsam die Ideen für weitere Abenteuer ausgehen. Und bevor ich alten Kram aufwärme und mich im Kreis drehe, ist es vielleicht Zeit, mal zu neuen Ufern aufzubrechen und alles zu einem Ende zu bringen.

Ich wollte das erst auf die gewaltsame Tour erreichen. Dachte, ich bringe mal irgendeine wichtige Figur um, damit ich endlich die Finger von allem lassen kann. Das habe ich dann doch nicht fertiggebracht und mich für eine nicht ganz so wichtige Figur entschieden … Und dafür, daß jemand, der Andrea sehr nahesteht, die Bodenhaftung verliert.
Ich präsentiere stolz: Teil 13 der Thriller-Reihe – und gleichzeitig ihr Abschluß.
Wenn ich mich dann mal dran halte.

Worum geht’s? Andrea erhält einen besorgten Anruf von ihrer Freundin Sarah aus Norwich. Die frischgebackene Mutter ist nicht so glücklich, wie sie gern wäre, weil Papa Christopher nicht ganz mit ihr an einem Strang zieht. Sarah berichtet von Veränderungen bei ihm und sagt sogar schließlich die geplante Hochzeit ab. Christopher ist entsetzt und ratlos zugleich, Andrea versucht bei den beiden zu vermitteln. Aber dann kommt es plötzlich zu einer Kurzschlußreaktion …

Angefangen habe ich eigentlich gestern. Der Anfang gestaltete sich allerdings recht schleppend, weshalb ich erst heute wirklich etwas zu berichten habe. Andrea betätigt sich parallel noch als Gutachterin in einem Fall, in dem vermeintlich eine junge Mutter ihr Neugeborenes getötet haben soll. Andrea bezweifelt das jedoch.
Allerdings beschäftigen sie auch die Sorgen ihrer besten Freundin Sarah.

Andrea wußte, Christopher war ein Workaholic. Das hatte auch Sarah immer gewußt. Er hatte schon immer viel gearbeitet. Andrea wußte aber auch, daß er angekündigt hatte, das Shannon und Sarah zuliebe zurückzufahren. Anscheinend war ja nun das Gegenteil der Fall.
Andrea überlegte, ob sie nicht doch mit Christopher sprechen sollte. Sie waren seit vielen Jahren Freunde, deshalb ging sie davon aus, daß sie ehrlich zu ihm sprechen durfte. Aus eigener Erfahrung wußte sie, daß man als junge Mutter Rückhalt brauchte, vor allem vom Partner. Natürlich brauchte auch der Vater Unterstützung, aber die schien Christopher ja überhaupt nicht zu suchen.
Sie konnte nicht untätig zusehen. Die beiden waren ihre Freunde. Auf keinen Fall durfte es bei den beiden zu einer Krise kommen, das konnten sie gerade am wenigsten brauchen. Andrea hatte das dringende Bedürfnis, das zu verhindern und den beiden zu helfen.

Und es dauert nicht mehr lang, bis sie auch wirklich aktiv wird … aber sie ahnt nicht, was dann noch kommt!

Letzter Satz für heute: Sie fand es seltsam, daß er jetzt beim eigenen Kind anders reagierte.

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