And I feel good …

Ich kann nicht einfach nur so schreiben. Zum Spaß. Für mich. Das reicht mir nicht. Ich brauche das gute Gefühl, daß das, was ich da schreibe, auch gelesen wird. Daß es einen Sinn hat, zu schreiben.
Dieses Gefühl versuche ich jetzt dadurch wiederherzustellen, indem ich mich auf eine erneute Agentursuche begebe. Aber da gibt es noch etwas anderes: Die Erkenntnis, daß ich ohne Schreiben nicht sein kann.

Das ist wirklich beängstigend. Es sind ja schon Studien mit Autoren durchgeführt worden, bei denen herauskam, daß die Hirne von Schreibern beim Schreiben ähnlich arbeiten wie die von Drogensüchtigen bei Suchtstoffzufuhr. Gruselig, aber ich kann das bestätigen.
Vielleicht ist es aber auch nur jahrelange Gewohnheit. Was auch immer es ist, aber ich fühle mich nur rundum glücklich und geerdet, wenn ich schreibe. Sonst fehlt mir etwas. Jeder Tag ohne Schreiben ist ein verlorener Tag.
Klingt erschreckend, ist es vielleicht auch – aber ich kann es nicht ändern. Ich MUSS schreiben. Nur dann bin ich ich selbst.

Ich habe jetzt mit einer neuen Geschichte angefangen. Nach langem Überlegen ist mir etwas eingefallen, was in meinem Thriller-Universum noch nicht vorkommt, und daran arbeite ich jetzt. Vor zwei Tagen habe ich angefangen, heute habe ich sogar eine ganze Menge geschrieben, und es fühlt sich sooo gut an.
Dann mal weiter!

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