Akute Psychokiste

Manchmal verstehe ich mich nicht. Erst ist es gerade der Part mit Christopher, der mir sehr leicht fällt, und dann ist gerade der wieder schwer. Wieso? Weil er gerade psychotisch durch die Gegend läuft? Das könnte ein Grund sein. Er schwankt immer zwischen Wahn und Wirklichkeit, das ist nicht sehr einfach zu beschreiben.
Aber interessant.

Sie vergaß nicht, daß sie besser nichts sagte, was Christopher provozierte. Gerade war er in einer zugänglicheren Stimmung, das wollte sie nicht kaputtmachen.
„Und was soll jetzt werden?“ fragte sie.
„Wir fahren nach Schottland“, sagte er unbeirrt.
„Ja, aber … was hast du jetzt vor? Was soll aus dir werden?“
„Sei doch mal still!“ brüllte er sie an. Sie wandte sich ab, wenig überrascht angesichts dieser Reaktion. Mit so etwas hatte sie gerechnet.

Gefährliche Situation. Das ist auch Gordon und Sienna klar, die auf einen Anruf von Gregory hin aus London gekommen sind, um bei der Fahndung nach Christopher und Andrea zu helfen. Sie entwickeln auch schnell die richtige Theorie, was mit Christopher los ist. Aber solange Andrea das nicht weiß, machen sie sich alle große Sorgen, Christopher könnte plötzlich durchdrehen.
Was ja auch nicht unwahrscheinlich ist.

Das wird noch richtig ungemütlich. Bislang hat Christopher Andrea nicht verraten, was los ist. Aber sie kommt dahinter. Und sie muß feststellen, daß selbst Freunde zu Feinden werden können.

Letzter Satz für heute: „Mum kann das“, sagte Julie überzeugt. Damit betäubte sie auch ihre eigene Angst.

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